Wissen durch kommunizierendes Lernen

WiKoLe - Das Methodenset für die Wissenskommunikation
im unternehmerischen Alltag


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Core Business Development GmbH | Institut für Produkt- und Prozessinnovation Berlin |
Prof. Dr. sc. Brigitte Stieler-Lorenz | Yvonne Paarmann M.A. | Prof. Dr. sc. Klaus  Jacob |
Klemens Keindl Mag.

Begriffsbestimmung und Produkt

Unter der Bezeichnung „WiKoLe“ bieten wir ein Methodenset für die Stimulierung der Wissenskommunikation entlang der Wertschöpfungskette und aller damit verbundenen Austauschprozesse. Kern des Methodensets ist die Verknüpfung modernster Forschungsergebnisse aus den Bereichen Kommunikation und Lernen für die Generierung, Bewahrung und Verwertung unternehmerisch wertvollen Wissens.

WiKoLe eignet sich damit besonders für die Gestaltung teamgenerierter Austauschprozesse, die zu einer nachhaltigen Verankerung von Wissen und zur Weiterentwicklung der Kommunikationsfähigkeit der Mitarbeiter führen.

Hintergrund
In den Unternehmen ist das Wissen nicht nur in den Köpfen Einzelner enthalten. Unternehmenswissen existiert ebenso in den Routinen,  Prozessen, Praktiken und Normen, die von den Mitarbeitern  und Führungskräften gelebt werden - also in der Unternehmenskultur, die eben zunehmend eine "Wissenskultur" sein muss.

Herausforderung
Wie kann das individuelle Wissen mit Anderen so kommuniziert werden, dass dabei neues Wissen für die Wertschöpfung entsteht und in der Organisation nachhaltig verankert werden kann?

Lösung
Die Lösung besteht in der Verbindung von erfahrungsorientiertem Lernen und feedbackorientierter Kommunikation zur Wissenskommunikation in Dialogen. Das Ergebnis ist neues Wissen für  Andere, das vorher nur im Kopf einzelner Wissensträger war.

Ein neues Verständnis des Lernens
Die Beteiligten lernen voneinander wertschätzend mit wechselnden Rollen - mal als Erfahrungsträger, mal als Erfahrungssuchende. Sie lernen situativ und arbeits-prozessbezogen zusammen mit einem Dialogbegleiter.

Ein neues Verständnis für Kommunikation
Statt miteinander zu diskutieren (discutere - „in Stücke schlagen“), kommunizieren die Teilnehmer in feedbackorientierten Dialogen miteinander (dia - „durch“ & Logos – „das Wort“, d.h. „miteinander durch das Wort gehen“, vgl. David Bohm: Der Dialog. 1998).
Der feedbackorientierte Dialog ermöglicht ein gemeinsames Denken und orientiert auf die gemeinsame Wahrnehmung, auch von Gefühlen. So entsteht ein gemeinsames Verständnis für das zwischen den Beteiligten entstandene Wissen.

Das Grundprinzip
Das Grundprinzip der dialogorientierten Wissenskommunikation besteht nicht darin, gesonderte Seminare, Lernveranstaltungen u.ä. dafür zu organisieren. Statt dessen wird es zum täglichen Handwerkszeug im Unternehmen. Wissen durch Kommunizierendes Lernen ist ein Methodenset, das aus vier spezifischen Methoden besteht. Diese werden arbeitsprozessbezogen mit unterschiedlichen Settings im unternehmerischen Alltag eingesetzt.

Die Nichteignung
Das Methodenset Wissen durch Kommunizierendes Lernen (WiKoLe) ist nicht geeignet für Prozesse, bei denen es um das (manipulative) Durchsetzen bereits feststehender Lösungen geht. Außerdem ist das Methodenset nicht effizient anzuwenden, wenn es um die Vermittlung von Erkenntnissen geht, für die nur scheinbar der gemeinsame dialogorientierte Wissenskommunikations-Prozess gebraucht wird (Alibi-Veranstaltungen).