Dialogbegleitung in Wissenswerkstätten

 DiWis - KMU bei der Planung und Einführung von Wissensmanagement-Lösungen begleiten


Aufgrund des großen Erfolges bei über 200 Unternehmen fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie nun für weitere drei Jahre (2008-2011) die Durchführung von Wissenswerkstätten. Wissenswerkstätten sind ein erprobtes Konzept zur Begleitung von klein- und mittelständischen Unternehmen (KMU), die Wissensmanagement einführen wollen.  Dieses Konzept wird nun im Rahmen des Projekts DiWis in Kooperation mit dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) in die Breite getragen.

Für wen ist DiWis interessant?
DiWis fördert zwei Zielgruppen. Zum einen werden KMU aller Branchen in ganz Deutschland angesprochen, die Wissensmanagement-Lösungen zur Optimierung ihrer Geschäftsprozesse einführen wollen. Zum anderen richtet sich DiWis an Mitarbeiter von IHK, Verbänden und Innovationszentren, die sich als Multiplikatoren für Wissensmanagement zum Dialogbegleiter für Wissenswerkstätten qualifizieren lassen wollen.

Was passiert in den Wissenswerkstätten?

 

  1. Analyse-Werkstatt
    KMU analysieren mit strukturierten Methoden ihre Herausforderungen beim Umgang mit Wissen und ihren Bedarf für Wissensmanagement zur Optimierung der Geschäfts-prozesse.
  2. Methoden-Werkstatt
    Methoden des prozessbezogenen Umgang mit Wissen werden vorgestellt, von KMU ausgewählt und Einführungsschritte werden gemeinsam unternehmensspezifisch entwickelt.
  3. Ergebnis- und Zukunftswerkstatt
    Die KMU berichten sich vom Einführungsprozess, den Projektergebnissen und beraten sich gegenseitig zur Fortführung.


Ziele von DiWis:

  • Unterstützung und Training von  lösungsneutralen Multiplikatoren (Dialog-begleiter), die nicht darauf abzielen ein bestimmtes Produkt zu verkaufen, sondern ganzen Gruppen von KMU über das Konzept der Wissenswerkstatt Hilfe zur Selbsthilfe für unternehmensspezifische Wissensmanagement-Lösungen bieten
  • Bereitstellung von Instrumenten und Erfahrungsberichten sowie Vermittlung konkreter Eindrücke („look and feel“) von Wissensmanagement-Lösungen über Testversionen, Erprobungen, Methoden-Vorlagen und Vorgehensbeschreibungen, die es KMU ermöglichen, die für sie passende Wissensmanagement-Lösung auszuwählen und selbstständig umzusetzen
  • Unterstützung der Einführung und konkreten Umsetzung von Wissensmanagement-Lösungen in KMU durch Begleitung und Coaching von trainierten Dialogbegleitern
  • Förderung des Erfahrungsaustauschs von Praktikern zu Praktikern, sowohl zwischen den KMU als auch zwischen den Dialogbegleitern



Vorgehen:

  • Erarbeitung von methodisch- didaktisch auf das Wissensthema zugeschnittenen Trainingskonzeptionen, Curricula, Handouts und Medien der Wissensweitergabe „mit allen Sinnen“, insbesondere auch Videos mit Erfahrungsberichten für das Training der Dialogbegleiter als Wissensmanagement-Multiplikatoren.
  • Realisierung von Trainings für Dialogbegleiter unter Nutzung von innovativen Methoden der Wissenskommunikation.
  • Begleitung und Coaching der trainierten Dialogbegleiter bei der Durchführung von Wissenswerkstätten für KMU und Reflexion ihres Agierens u.a. durch Nutzung von Video-Dokumentationen.
  • Organisation von Netzwerken der trainierten Dialogbegleiter zum Erfahrungsaustausch und zur gegenseitigen Reflexion und Beratung.
  • Aufbereitung besonders erfolgreicher Fallbeispiele als Input für neue Wissenswerkstätten


Ansprechpartner:
Prof. Brigitte Stieler-Lorenz
Klemens Keindl
Christina Nowotny
Core Business Development GmbH
Mahlsdorferstraße 39-40
12555 Berlin
Tel:  030 / 65 48 49 10
Mobil: 0173/63 514 65
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Web: www.cbd-berlin.de


Welche Lösungen haben Unternehmen bisher durch Wissenswerkstätten erfolgreich eingeführt?

  • Wikis – als Dokumentations- und Interaktionsplattform
  • Projektreflexionen zum Auswerten von Erfolgsfaktoren und Barrieren in der Projektarbeit
  • Diskussionsforen zur Entwicklung von Prozess-Standards
  • Optimierung des Wissensaustauschs zwischen Abteilungen
  • Weitergabe von (Erfahrungs-)Wissen beim Ausscheiden von Beschäftigten
  • etc.